Offener Brief der Antifaschistischen Aktion Gera: Augen zu und Ring frei zur nächsten Runde

Für die kommenden Samstage werben Kampfsportvereine und Sponsoren wieder
für „Free Fight“ Veranstaltungen. Dass sich dahinter weiterhin Neonazis
verbergen, stört scheinbar niemanden. Die Antifaschistische Aktion Gera
fordert Kündigung der Mietverträge.

GERA, 22. Oktober. Neonazis als Sportler bei Kampfsportvereinen und
Türsteher von Sicherheitsfirmen sind seit Langem Normalität. Seit 2005
drängen Vereine und Sponsoren mit „Free Fight“ Veranstaltungen in die
Öffentlichkeit. Dabei traten Neonazis bisweilen als Kämpfer, Sponsoren
oder Organisatoren ungeniert in Erscheinung. Nachdem der letzte „Free
Fight“ nach Protesten von AntifaschistInnen vor einem Jahr verhindert
werden konnte, versuchen sie nun jede Aufregung zu vermeiden. Verbindungen
zu Neonazis finden sich erst auf den zweiten Blick. In einem ehemaligen
„Lokschuppen“ der Deutschen Bahn will der „Fightsport Gera e.V.“ und im
städtischen „Kultur und Kongresszentrum“ der „Eastfight e.V.“ jeweils
einen Kampfsportabend veranstalten. Die Antifaschistische Aktion Gera
[AAG] fordert die sofortige Kündigung der Mietverträge und ein klare
Positionierung gegen Neonazis im Sport, bei Sicherheitsfirmen und
anderswo.

In großen Lettern wirbt der Schriftzug „Käfigkampf“ auf Flugblättern für
den Kampfsportabend des Fightsport Gera e.V. und SUP am 25. Oktober in
Gera. Vor einem Jahr musste dieser Verein seine Veranstaltung unter genau
demselben Titel nach öffentlichem Druck absagen. Die AAG deckte damals ein
Geflecht von rechten Schlägern und NPD-Aktivisten bei dem Verein und dem
Hauptsponsor und Mitorganisator „SUP Sicherheits- und Servicedienste GmbH“
auf. Der jetzige Kampfsportabend ist allem Anschein nach der Nachholtermin
und die Organisatoren setzen alles daran, ungestört zu bleiben. Dass sich
Vereinstrainer Jörg Rauschning nach der Absage letzten Dezember von
Rechtsextremen distanzierte und auf der aktuellen Internetseite der
Veranstaltung „www.mma-gera.de“ der Banner „“Mut gegen rechte Gewalt“ von
der Zeitschrift Stern prangt, erscheint in diesem Zusammenhang völlig
aberwitzig.

An der Organisation des ersten „Käfigkampf“ war der langjährige
Neonazi-Aktivist Jörg Krautheim maßgeblich beteiligt. Er war über Jahre
bedeutender Führungskader der NPD und Kameradschaft Gera. Seit den
Neunziger Jahren baute er die Neonaziszene in Gera beispielgebend für
Thüringen auf und war stand mehrfach vor Gericht. Zudem betrieb er den
„Aufruhr Versand“, der bundesweit zu den größten Vertrieben von
Neonazipropaganda zählt. Nach einem Hackerangriff auf den Internetshop,
bei dem mehrere Tausend Kundendaten veröffentlicht wurden, kam Krautheim
gegenüber der Neonaziszene in Erklärungsnot. Er gab den Versand ab und zog
sich 2006 urplötzlich aus der NPD zurück. Es bleibt offen, ob er somit
auch einer Enttarnung als möglicher Verfassungsschutz-Informant
zuvorkommen wollte.
Seitdem macht er keine Geschäfte mehr mit Rechtsrock und
Reichskriegsflaggen sondern mit Kampfsportartikeln. Seit über einem Jahr
betreibt er die Internetshops „Attack Sports“ und „Fightsport24″, mit dem
er 2007 zum Hauptsponsor beim „Fightsport Gera e.V.“ avancierte. Krautheim
warb auf der Website, auf T-Shirts und mit Bannern bei
Kampfsportveranstaltungen des Vereins. Zwar ist der Sponsorenhinweis von
der Website verschwunden, doch ein Banner der „Kampfsport Top-100″,
ebenfalls von Jörg Krautheim betrieben, findet sich weiterhin beim
Internetauftritt des „Fightsport Gera e.V.“. Noch im Sommer dieses Jahres
präsentierte sich ein Kämpfer des Vereins bei einem „Free Fight“ mit
Kleidung von „Attack Sports“.
Da verwundert es nicht, dass sich Max Schlegel, Aushängeschild des Vereins
und von Trainer Jörg Rauschning, selbst als „Anti-Antifa“ bezeichnet. Im
Internetportal „Schüler VZ“, auf dem sich Jugendliche austauschen und in
Gruppen einschreiben können, macht der 18jährige Kampfsportler unter dem
Namen „Max ‚die Wutsau‘ Schlegel“ aus seiner Gesinnung keinen Hehl. Dort
gehört er der Gruppe „AntiAntifa Gera“ an, die sich genauer als „Anti
antifaschistische bewegung Gera’s“ (Fehler im Original) bezeichnet. Auch
das Logo „Good night left side“ („Gute Nacht ihr Linken“) findet sich auf
der Internetseite. Dazu hatte er sich in die Gruppe „Rechtsrock rockt -
auch ohne politischen Hintergrund!“ eingeschrieben und bezeichnet
Rechtsrock- und Hooliganbands wie „Sleipnir“, „Kategorie C“ und
„Vollkontakt“ als seine Lieblingsmusik“. Im Jahr 2007 beteiligte sich Max
Schlegel am europaweiten NPD-Fest „Fest der Völker“ in Jena, an dem über
1000 Neonazis teilnahmen. Auf einem Foto des Aufmarsches zeigt er sich mit
der Nazikleidung „Thor Steinar“, die sich in der Szene großer Beliebtheit
erfreut und als Erkennungszeichen dient.
Zu seiner Kampfsportmotivation schreibt er: „… Mein Ziel ist es meinen
gegner zu Deformieren“ und er verweist auf den „Fightsport Gera e.V.“
(Fehler im Original).

Der Verein ist Partner der „SUP Sicherheits- und Servicedienste GmbH“.
Deren ehemaliger Geschäftsführer ist Dominique Stetefeld. Er ist wegen
Falschaussage vorbestraft und war Inhaber der Vorgängerfirma „Pollux
Security“. Diese beschäftigte ausschließlich Neonazis und war für brutale
Angriffe auf linke Jugendliche berüchtigt.
Stetefeld ist Anmelder der Internetpräsenz des „Fightsport Gera e.V.“ und
der Internetseite für die jetzige Veranstaltung. Im letzten Jahr war er
neben Jörg Krautheim Hauptorganisator des „Käfigkampfes“. Neben ihm
trainieren auch andere Mitarbeiter der SUP bei dem Verein. Darunter der
Türsteher Steffen Rösel, der bereits als rechter Schläger auffiel.
Der langjährige NPD-Aktivist Nico Hüfner arbeitet ebenfalls für die SUP.
Gemeinsam mit Jörg Krautheim war er treibende Kraft beim Aufbau der
Neonaziszene in Gera. Zeitweise trat er als Betreiber des „Aufruhr
Versand“ in Erscheinung und verkaufte über seinen eigenen Internetshop
„Ultima Tex“ Neonazipropaganda. Wie Jörg Krautheim zog er sich 2006 aus
der NPD zurück und versucht sich nun als Sicherheitsdienst bei
Oberligaspielen des 1. FC Gera 03, bei Fußballübertragungen in der
Innenstadt oder in Plattenbaugebieten der Wohnungsbaugesellschaft GWB
Elstertal.
Zur Berufsbekleidung der Mitarbeiter von SUP gehört, als wäre es
selbstverständlich, Nazikleidung von „Thor Steinar“. Während diese Marke
in Fußballstadien von Carls Zeiss Jena oder Borussia Dortmund verboten
ist, tragen SUP-Mitarbeiter diese bei Oberligaspielen des 1.FC Gera 03.
Auch bei der Feuerwerks-Weltmeisterschaft „Flammende Sterne“ im September
war dies der Fall.
Weiterer Sponsor ist der „Fan Sport Shop Winkler“ im Einkaufszentrum
Elsterforum. Noch 2005 verkaufte dieser nationalistische und rassistische
Aufnäher und Fanschals. Mit Aufschriften wie „deutsche Frauen, deutsches
Bier, Schwarz-Weiß-Rot ich steh zu Dir“, „Ohne Türken fahren wir zur EM.
Türken bleibt zu Hause“, Reichskriegsflaggen usw. fanden Neonazi-Hooligans
genug Propaganda. Erst nach Protesten wurden diese Artikel aus dem
Sortiment genommen.

Bisher konnte der „Fightsport Gera e.V.“ unbehelligt vom hiesigen Sportamt
in der städtischen Sporthalle Vollersdorfer Straße trainieren und samt den
Sponsoren dort „Fight Nights“ veranstalten. Nach der erzwungenen Absage
des ersten „Käfigkampfes“ vor einem Jahr weichen sie nun in den
Lokschuppen, ein ehemaliges Gebäude der Deutschen Bahn, aus. Einer der
Betreiber ist der Inhaber des Restaurant Mexico in der Innenstadt und
gleichzeitig Sponsor des Vereins.

Noch weniger Probleme bei der Suche nach einem geeigneten Ort hat der
„Eastfight e.V.“. Dieser hat am 1. November das städtische Kultur- und
Kongresszentrum für seine Kampfsportveranstaltung angemietet. Nachdem er
sich 2005 in die nach dem ermordeten Antifaschisten benannten Pandorfhalle
einmieten konnte, musste er aufgrund von Protesten im Februar 2007 nach
Ronneburg ausweichen. Nach dem Eklat 2005 hat die Stadt offenbar wieder
nicht erkannt, wer sich hinter dem „Eastfight e.V.“ verbirgt.

Der Vorsitzende des Vereins Lars Weber verlor im Juni dieses Jahres eine
Unterlassungsklage. Mit dieser wollte er verhindern, als „Nazi“ bezeichnet
zu werden. Das Gericht lehnte ab und gestattete damit indirekt ihn so zu
nennen. Selbst von der Polizei wurde ihm eine Nähe zur Neonaziszene
attestiert. Gegen Weber liefen bisher mehrere Ermittlungen wegen
Körperverletzungen. In den Neunziger Jahren soll er an Angriffen auf linke
Jugendliche und 2005 an einer Diskothekenschlägerei in Gera beteiligt
gewesen sein. Ihm werden außerdem Kontakte zur „Free Fight“ Szene in
Chemnitz nachgesagt, zu der überwiegend Neonazi-Hooligans gehören.
Die anderen Mitglieder stehen dem in nichts nach. Bereits 2005 trugen sie
Schriftzüge wie „Opa war kein Verbrecher“ oder Nazikleidung von
„Consdaple“ und „Thor Steinar“. Ebenso war Nazisymbolik wie die „Schwarze
Sonne“ und eine Hinrichtung durch einen Wehrmachtssoldaten auf T-Shirts zu
sehen. Einer der Kampfsportler hat sogar einen Wehrmachtssoldaten
tätowiert.
Bei der Kampfsportveranstaltung 2005 in der Pandorfhalle trugen
Vereinsmitglieder und Besucher ebenfalls die Nazikleidung „Thor Steinar“.
Im Publikum waren auch die Schriftzüge „Landser“ und „Hauptkampflinie“
auszumachen. Unter ihnen befanden sich organisierte Neonazis der
Rechtsrockbands „Moshpit“ und „Eternal Bleeding“ aus Altenburg. Sie
gehören auch dem Kameradschaftsnetzwerk „Freies Netz“ an. Ebenso waren
Neonazi-Hooligans von der Rechtsrockband Blitzkrieg aus Chemnitz und
Aktivisten aus dem in Deutschland verbotenen „Blood & Honour“ Spektrum
angereist.
Lars Weber betreibt neben dem Verein die Sicherheitsfirma „Alpha DSD“, die
sich aus Mitgliedern des „Eastfight e.V.“ rekrutiert. Einer der
Mitarbeiter soll den Schriftzug „Braune Teufel Gera“ am Hals tätowiert
haben. 2005 wurde wegen eines Angriffs auf alternative Jugendliche und
antisemitischen Beschimpfungen gegen einen Türsteher ermittelt.
Als Sponsoren traten bei der ersten Kampfsportveranstaltung 2005 neben
„Alpha DSD“ auch die Naziläden „Youngland“ in Gera, „Objekt 90″ in
Ronneburg und „The Last Resort Shop“ in Zwickau auf, bei dem
Eintrittskarten verkauft wurden. Um am 1. November möglichst ungestört zu
sein, tauchen diese aktuell nicht auf. Doch Peter Bäumler, das
Aushängeschild des Vereins, der auch als Kämpfer antreten soll, wird
weiterhin von „Objekt 90″ gesponsort. Dieser verkauft die in der Szene
beliebten Marken „Lonsdale“, „Fred Perry“ und „Everlast“ und die
Nazikleidung „Thor Steinar“. Der Verein kündigte zudem an, dass Max
Schlegel vom „Fightsport Gera e.V.“ als Kämpfer antreten würde. Wohl wegen
Rivalitäten beider Vereine und dazugehöriger Sicherheitsfirmen um die
Vorherrschaft in der Stadt lehnte der „Fightsport Gera e.V.“ die
Beteiligung ab.

Nachdem diese „Free Fight“ Veranstaltung 2007 aus der Stadt gedrängt und
die Zweite verhindert werden konnte, gilt es dem Beispiel zu folgen.
Sollte sich ein Eklat wie im Jahr 2005 wiederholen, wäre das ein fatales
Zeichen der Normalität, mit der Neonazis in Sport und bei
Sicherheitsfirmen walten können. Deshalb ist es völlig unverständlich,
dass die Stadt Gera bzw. die Betreiber des „Lokschuppens“ erneut
Veranstaltungsorte vermieteten. Wenn städtische Initiativen gegen
Rechtsextremismus nicht zur Standortprofilierung verkommen wollen, müssen
sie die Augen öffnen und handeln. Im Juni dieses Jahres gegen einen
Aufmarsch der NPD zu demonstrieren und wenige Monate später anderen
unscheinbaren Neonazis am genau gleichen Ort einen Raum zu bieten, ist
eine Farce. Ebenso wie die Vermietung von Trainingsräumen an Sportvereine
und die Vergabe von Aufträgen an Sicherheitsfirmen, in denen Neonazis
involviert sind.
Die Antifaschistische Aktion Gera [AAG] ruft den Oberbürgermeister Norbert
Vornehm, die Stadtratsfraktionen, das Sportamt, das Kultur- und
Veranstaltungsmanagement der Stadt, wie auch die Betreiber des
„Lokschuppens“ auf, die Mietverträge für die „Free Fight“ Veranstaltungen
zu kündigen. Außerdem fordern wir Stadt, Sportvereine und private
Veranstalter auf, endlich keine Neonazis mehr in Sportvereinen und
Sicherheitsfirmen zu akzeptieren und an sie keine Räume zu vermieten oder
Aufträge zu vergeben. Folgen sie den positiven Beispielen aus anderen
Städten und verbannen sie Neonazikleidung aus dem „Stadion der
Freundschaft“ und allen anderen Sportstätten. Möchten die Stadt und
private Veranstalter den Neonazis nicht länger Raum bieten, müssen sie
hinschauen und Konsequenzen ziehen.


15 Antworten auf “Offener Brief der Antifaschistischen Aktion Gera: Augen zu und Ring frei zur nächsten Runde”


  1. 1 Kosche 24. Oktober 2008 um 11:30 Uhr

    Ich finde es eine Sauerei was ihr hier veranstalltet ich war schon auf mehreren veranstaltungen gewesen und die hatten nichts mit einer Naziveranstaltung zu tun in den Pausen treten teilweise hip hopper auf was soll das bitte schön mit Nazis zu tun haben? es gab bei noch keiner Veranstaltung irgendwelche Ausschreitungen und wenn sich sogenannte Nazis dasanschauen wollen warum wollt ihr das verbieten ich bin weder ein nazi noch bin ich vorbestraft
    im gegenteil ich habe sogar ein ausländichen namen und mich ist noch keiner bei so einer veranstaltung angegangen ich finde es einfach lächerlich wie ihr diese sache so verurteilt die einziegn die hier ein problem damit haben seid ihr selber das ist einfach nur absolute scheiße wenn das wegen euch idioten abgesagt wird

    Anmerkung: Free Fight Veranstaltungen werden regelmäßig von Nazis besucht und auch von Ihnen veranstaltet. In Chemnitz und anderswo kam es immer wieder zu Sprechchören wie „HooNaRa“ (Hooligans – Nazis – Rassisten) bei Free Fight Veranstaltungen. Auch die Veranstalter in Gera sind nicht gerade unbekannt für ihre politische Einstellung. Nur mal so am Rande, es gibt vielleicht mittlerweile mehr Nazi Hopper als Nazi Skins in Deutschland. Ach ja du hast Ausländisch falsch geschrieben.

  2. 2 Sportler 25. Oktober 2008 um 12:15 Uhr

    Nazis gehen auch zum fußball oder sonstwohin. Es geben sich einige leute grosse mühe den sport aus der anrüchigen ecke zu bringen.

    bei den letzten events in erfurt und in gera war die anzahl von rechten überschaubar. Die anzahl von normalen besuchern und familien (aller nationen) die ihre angehörigen anfeuerten und mit fieberten war die grosse masse der besucher!

    man darf fightsport nicht mit eastfight gleichsetzen! da liegen welten dazwischen. wir trainieren im fightsport übrigens mit russischen und armenischen und auch türkischen jungs zusammen. wir mögen uns und unternehmen auch privat viel….aber schön das ihr uns fremdenhass unterstellt. Leider bekommen das unsere ausländischen freunde nicht mit. Aber ihr wisst das ja besser!

    es ist oftmal so das die die tolleranz fordern selbst von vorurteilen so geblendet sind das ihnen kein objektiver blick gelingt.

    wenn ihr den sport stickmatisiert und in die vororte drängt werft ihr ihn faschisten und kriminellen zum fraß vor! Wenn ihr uns aber unser ding, ordentlich, seriös und sportlich machen lassen würdet könnten wir mehr die mitte der gesellschaft für unseren sport begeistern. denn auch wir wünschen uns ein ordentliches publikum.

    viele sportler sind jetzt enttäuscht. wir haben alle viele wochen hart an uns gearbeitet und trainiert. unser gewicht erreicht und dann waren die ganzen mühen für die katz!

    vielen dank!

    Ihr trefft genau die falschen! und stärkt indirekt die, die den sport instrumentalisieren.

    (die rechtschreibfehler könnt ihr behalten) ;)

    Anmerkung: Vielleicht sollten diese Dojos oder auch Vereine, ist mir egal wie Ihr das nennt, überlegen was man mit der Menge an Rechtsextremisten in den Reihen der Sportler macht. Eigentlich gehören solche Leute vom Sport ausgeschlossen ohne Toleranz. Ich weiß es aus eigener Erfahrung ,dass viele der ach so netten Typen in Thor Steinar nicht des Sportes wegen Kick Boxen oder andere Kampfsportarten betreiben, sondern sich so für den Kampf auf der Straße vorbereiten. Du glaubst doch nicht nur weil ein paar Türken, Russen oder auch mal ein Schwarzafrikaner mit trainiert, dass diese Dojos frei von Rassismus und nazistischen Gedankengut sind. Mach mal die Augen auf! Hier werden nicht die Falschen getroffen, es ist richtig, dass die Antifaschistische Aktion Gera diesen offenen Brief geschrieben hat.

  3. 3 Sportler 25. Oktober 2008 um 15:06 Uhr

    was zur hölle soll ich denn im „starßenkampf“???? keiner hat interesse an straftaten! und ich bin nicht der einzige kampfsportler der sich von gewalt nicht angezogen sondern angewiedert fühlt! Sei es gegen ausländer, andersdenkende, schwächere, frauen oder auch tiere! Im sport ist das was anderes, gleiches gewicht, gleiche erfahrung, regeln und die option aufzuhören wenn man nicht mehr kann.

    wieso denkt ihr immer freefighter würden auch außerhalb des Käfigs gewaltätig sein?

    schwarze schafe gibt es überall aber zu sagen in gera wäre Freefight oder Thaiboxen generell rechts und gwealttäter ist quatsch! ich bin bspw ganz und garnicht rechts oder gewalttätig!
    also mehr vorurteil als bei euch geht ja kaum!!!! Ganz egal wie du ausschaust du könntest dich beim fightsport anmelden und mittrainieren und würdest weder abgewiesen noch mit übertriebener härte rausgeeckelt!

    zu den thor steinar leuten.
    nein grade solche leute gehören in den sport! und grade dort bekommt man sie in den griff. und grade dort wurden einige jungs friedlich de es vorher nicht waren. und grade wettkampf erfordert focus und orientierung. wenn ich bedenke das alle aktiven kämpfer spätesten 2 wochen meistens jedoch schon 3 wochen vor kämpfen keinen tropfen alkohol anrühren können das schonmal nicht die leute sein die du ansprichst.

    wenn ihr was gegen extremismus machen wollt dann nehmt euch die stammtische vor!

    Es sollte auch so sein, dass man den Sport um des Sportes Willen betreibt. Leider ist dies bei Kampfsportarten nicht die Regel, es gibt viele, auch in Gera die sich in irgendwelchen Foren damit brüsten wieder mal ne „Zecke“ weggeklatscht zu haben. Es denkt keiner, dass Free Fighter oder andere Kampfsportler generell Nazis sind, wäre ja blöd. Auch kenne ich andere Beispiele für Kampfsportler. Aber Gera ist nicht gerade ein leuchtendes Beispiel für Kampfsportvereine die politisch nicht vorbelastet sind. Nicht jeder Nazi säuft, manche nehmen auch harte Drogen ;) .
    Um Stammtische wird sich schon gekümmert, nur leider sind diese „Stammtische“ oft nicht öfentlich.

  4. 4 UJ 25. Oktober 2008 um 16:50 Uhr

    wieso löscht ihr beiträge….ihr seid doch die intoleranten hosenscheisser…verpisst euch….ihr wundert euch warum ihr (falls ihr unter leute geht) auf die fresse bekommt ???????????????ß

    Anmerkung: Danke, auf solche wie dich haben wir schon gewartet.

  5. 5 UJ 25. Oktober 2008 um 16:52 Uhr

    Hoonara for life ihr als kinder missbrauchten pappnasen…..

    Anmerkung: Du bist echt einfallsreich.

  6. 6 Micha 27. Oktober 2008 um 21:26 Uhr

    Hallo, ich finde es auch ne Sauerei. Beim Fussball passieren viel schlimmere Dinge…man gugt nur mal nach Jena…wird deswegen jedes Wochenende das Spiel abgesagt…Nein.

    Ich finde solche Veranstaltung durch aus sehehenswert und ich verstehe nicht warum dieses immer mit der rechtsradikalen Szene in Verbindung gebracht wird. Soweit ich informiert bin sind bei solchen Kämpfen auch ausländische Mitbürger zu sehen. Also unterscheidet mal ein bissl was rechtsradikales und was sportlich ist. Und noch nen Tip, der Max heisst nicht“Max..die Wutsau..Schlegel… das ist nämlich der Peter. Denn wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  7. 7 Dj 27. Oktober 2008 um 22:58 Uhr

    Ich finde Käfigkämpfe echt lächerlich. Was hat das noch mit Sport zu tun?

  8. 8 Micha 27. Oktober 2008 um 23:20 Uhr

    Unter dem Begriff Sport werden Bewegungs-, Spiel- oder Wettkampfformen, die im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, zusammengefasst.

  9. 9 Ben 04. Februar 2009 um 2:52 Uhr

    Hab den brief gelesen und mich koestlich amuesiert. Was habt ihr bloss gegen nazi’s? Ihr seit doch kein haar besser?

    It ain‘t much if it ain‘t Dutch.

    Anmerkung: Danke für den spannenden Kommentar.

  10. 10 Ben 07. Februar 2009 um 23:55 Uhr

    Die anmerkung ist keine antwort auf die frage. Was habt ihr gegen Nazi’s? Nazi’s stehen euch ideologisch schliesslich weitaus naeher als demokraten.

    Anmerkung: Ist es dir nicht ein bissel peinlich, so ein Müll zu verzapfen?

  11. 11 Ben 08. Februar 2009 um 17:06 Uhr

    Nein. Ist es nicht. Warum sollte es auch wenn es doch stimmt? Auch wenn eure groessfaze andere namen, farben und symbole benutzen. Aber ich sehe immer noch keine antwort.

    Anmerkung: Wir haben nicht immer andere Namen, da es schon mal passieren kann, dass man den gleichen Vornamen oder Nachnamen hat. Es wird langsam langweilig mit dir zu diskutieren und scheinbar hast du auch keine Ahnung, sonst würdest du uns ja nicht mit den Nazis gleichsetzen. Was heißt „Groessfaze“? Ist das deutsch?

  12. 12 Ben 08. Februar 2009 um 19:05 Uhr

    Mir war nicht bewusst das wir hier diskutieren. Da ihr/du noch nicht mal eine einfache frage zu beantworten imstande seid.
    Ach. Du kennst das kuerzel Groessfaz nicht? Den spottnamen fuer den onkel Adi? Groesster Fuehrer Aller Zeiten. Kurz Groessfaz.
    Und ich meinte die namen eurer Fuehrer. Stalin, Mao, Baader, Meinhof, Honecker usw. Allesamt dem Adolf ebenbuertig in sachen (massen)mord, unterdrueckung und terror.

    Anmerkung: Ok, du hast recht, du diskutierst. Deine Frage ist längst beantwortet. Noch mal für dich: Nein Nazis stehen uns nicht näher als Demokraten. Du scheinst ja deinen Führer zuhaben bei solchen schönen Kosenamen wie „Groessfaz“. Wir brauchen keine Führer oder ähnliches.
    Viel Spaß noch beim lesen der Artikel hier, vielleicht ist ja was für dich dabei. ;-)

  13. 13 Ben 08. Februar 2009 um 19:31 Uhr

    Nee. Ist sie nicht. Und die frage wird wohl auch weiterhin in raume stehen bleiben. Aber naja. Von euch leuten von der Antifada hab ich eigentlich auch nicht mehr erwartet. Aber es war nen versuch wert mal ne antwort zu bekommen wieso zwei gruppen die sich ideologisch so aehnlich sind nicht zusammentun. Ihr seid schliesslich beides verfechter eines totalitaeren systems in dem abweichler mitten in der nacht verschwinden. Und andere meinungen mit stumpf und stiel ausgeloescht werden durch ne geheimpolizei mit nem coolen kuerzel wie STASI oder GESTAPO. Juden moegt ihr auch beide nicht. Obwohl man es bei euch anti-zionismus nennt. Ist etwas unauffaelliger. Beide gruppierungen buhlen um die gunst der Islamisten und hassen den staat in dem sie leben und der ihnen ihre sozial-hilfe zahlt.
    Naja. Werd mal schauen welche ‚aufklaererischen‘ sachen ihr sonst noch zu bieten habt. Die wirren artikel von extremisten sind oft recht unterhaltsam.

    Anmerkung: Auf soviel undurchsichtiges Wirrwarr fällt einen nichts mehr ein. Ich habe leider keine Zeit mehr für dich, da die „Stasi“, nennt man heute Verfassungsschutz, bei mir angerufen hat und mich gefragt hat ob ich beim verschwinden lassen von Abweichlern mithelfen kann.

  14. 14 Big Ben 21. Oktober 2009 um 13:40 Uhr

    Um Bens Frage einmal kurz zu beantworten: Wie kann man mit einer Ideologie sympatisieren, die den Mord von über 6 Millionen Menschen zu verantworten hat ?! Hast du nix aus der Geschichte gelernt ?! An dem Nazi-Gedankengut von damals und heute sind kaum Unterschiede zu erkennen. Es wird weiterhin versucht Andersdenkende, Ausländer und Leute,dich sich Nazis entgegenstellen,mit allen Mittel „auszulöschen“.Ich habe es in meinem Leben erst einmal erlebt, dass ich mit einem „Nazi“ ganz in Ruhe über seine Einstellung diskutieren konnte ohne gleich Schläge angedroht bekommen zu haben. Und das auch nur weil der Mensch schon weit über 30 war und sich mittlerweile anders als durch Gewalt ausdrücken konnte.Es sagt keiner was gegen gesunden Patriotismus und Nationalstolz aber was Neo-Nazis betreiben bzw. anstreben, ist nicht besser als was „Groessfaz“ damals verbrochen hat.Denk mal darüber nach !!!

  15. 15 Schweiz 23. Januar 2011 um 23:52 Uhr

    Wie ihr sehen könnt sind wir neutral ;)
    Haben auch den offenen Brief gelesen. Sport ist dazu da, um sich im Ring, auf dem Spielfeld, auf dem Tennisplatz oder sonst wo zu duellieren um festzustellen, wer der Bessere ist.

    Wir sind noch nicht allzu lange in Gera, um die ganze Vergangenheit der verschiedenen Gruppierungen zu kennen. Aber mit 100%iger Sicherheit können wir sagen, dass die Firma XXX der größte faschistischste und kriminellste Haufen ist, den die Welt gesehen hat (bis auf einige wenige Mitarbeiter, die zwar auch die Meinung vertreten, aber für sich im Stillen).

    Hier der Brüller:
    Um dem Ruf als Nazi- Firma entgegenzuwirken, stellte XXX einen homosexuellen, einen körperlich behinderten, und einen afro- amerikanischen Mitarbeiter ein. Diese wurden von den Geschäftsführern als „Schwuchtel“, „Krüppel“ und „Nigger“ bezeichnet. Soviel zum Imagewechsel…
    Leider können wir nur vom „Karriereaus“ des Afro- Amerikaners berichten. Er kündigte, weil er keinen Bock hatte, sich auf einer 4-stündigen Autofahrt Rechts- Rock auf Rechtsanschlag anzuhören. Verständlich…

    Viel Spaß noch beim diskutieren ;)

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