Vogtland: Nazis sind ihren Laden los

Wie Anfang des Jahres berichtet wurde hat der Betreiber des „Ragnarök“ gewechselt, ab da hieß der Laden „Nordlicht“. Zur Eröffnung kam es bisher nicht.
Wie man heute erfahren konnte, hat die Stadt Mylau das Gebäude in der Hainstraße 8 ersteigert. Thomas Meisser, derzeitiger Betreiber, dürfte über die neue Entwicklung nicht sehr erfreut sein, denn nun wird endlich dem „Nordlicht“, das „Licht“ ausgeblasen. Die Stadt Mylau wird sicherlich das Haus besser zu nutzen wissen, als einen Nazi als Mieter zu beherbergen. Ein Erfolg für alle antifaschistisch engagierten Menschen im Vogtland, ein wichtiger Anlaufpunkt der rechten Szene wird nun verschwinden.

Dies könnte auch erklären, dass sich der umtriebige Rechtsextremist Olaf Martin zurzeit nach einem neuen Objekt umschaut. Laut einem Bericht der „Freien Presse“ vom 13.03.09 in dem vermutet wird, dass Olaf Martin in Netzschkau ein Haus im Wert von ca.80.000 Euro erwerben möchte, welches sich in der Nähe der Schule befindet, bleibt momentan im Dunklen.
Weiterhin wird berichtet, dass Anfang März das Insolvenzverfahren gegen Herrn Martin eröffnet wurde, demnach zu urteilen ist er pleite. Daher ist es eher fraglich, dass Neonazi Martin selbst als Käufer auftritt.

Netzschkaus Bürgermeister zeigt sich derweil besorgt, ein neues „Ragnarök“ in der Nähe des Schulzentrums wäre fatal und sicherlich das falsche Zeichen im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Da kann man nur hoffen, dass es dem jetzigen Eigentümer nicht egal ist, an wen er sein Haus verkauft.


12 Antworten auf “Vogtland: Nazis sind ihren Laden los”


  1. 1 Kaspar Hauser 27. März 2009 um 7:39 Uhr

    Guten Morgen,

    bin heute erstmalig in diesem Blog.
    Glückwunsch zu Mut.
    Bin selber Maulfaul.
    Reichenbach ist für Greiz Vorbild.
    Thüringer Roster aus gelben Wohnwagen in Greiz habe ich noch nie gegessen – schmecken halt braun.

    Stark bleiben!

  2. 2 Horst 27. März 2009 um 20:02 Uhr

    Das ist doch erfreulich!

    Hauptsache die Leute sind vernünftig und vermieten oder verkaufen ihre Gemäuer nicht an den braunen Mob für ein neues Nordlicht!

  3. 3 Eine Mutti 28. März 2009 um 19:20 Uhr

    Ich denk mal dem Nordlicht ist das Licht ausgegangen und euch wird bald eins aufgehen.
    Wie naiv seid ihr eigentlich, mal gefragt warum keiner bei der Versteigerung war, weil es Leute gibt , die rechnen können.
    Wenn man die Immobilie ersteigert hätte, dann musste man auch die Hypotheken die dort drauf waren, begleichen und dies macht kein normal denkender Mensch ,der was von Zahlen und Finanzen versteht.
    Somal die Sanierungskosten des Objektes, laut Gutachten was erstellt wurde ,sich auf mindestens 120000-140000 € belaufen, ja ich muss sagen ,da hat die Stadt ,dank ihrer Zivilcourage viel Dummheit gezeigt, was uns Steuerzahler in so einer kleinen Gemeinde ,sicherlich schwer treffen wird.
    So ist es die Verbortheit einzelner,die wir kleinen Leute ausbaden.
    Achso die nächste Versteigerung in Mylau kommt , auf der Reichenbacherstrasse, vielleicht bieten die Nazis da auch mit , dann könnte die Stadt gleich wieder mitbieten, ist ja nur das Geld der Bürger.
    Also vielleicht erst Kopf einschalten und dann handeln.

    Anmerkung: Danke Mutti, dass du Dir sorgen machst, aber mal ehrlich dieses verdreckte und runtergekommene Gebäude in der Hainbergstraße 8, in Mylau, gehört doch mal saniert und einem sinnvollen Zweck zugeführt. Bisher ging doch von hier, siehe geführte Waren und Betreiber, nur Hass und Intoleranz aus. Ich glaube um endlich mal etwas zu bewegen, kann man nicht genug Geld ausgeben. Vielleicht hat die Stadt Mylau auch etwas sehr sinnvolles mit dem Haus vor, was allen Menschen, ja Menschen, egal welcher Hautfarbe oder Religion zu Gute kommt.

  4. 4 bürger 30. März 2009 um 8:42 Uhr

    hallo,
    am freitag wurden in mylau kleine handzettel verteilt. unter der überschrift „der besorgte bürger (es ist mal wieder nötig)“ wurde auf die unglaubliche tatsache hingewiesen, dass die mylauer nazis jetzt obdachlos sind. so ein pech, peinlich ist, dass niemand dieses zettelchen unterschrieben hat, naja bei den rechtschreibefehlern… eigentlich sollten sich diese personen schämen so etwas zu verteilen.

  5. 5 Andreas 31. März 2009 um 7:06 Uhr

    Ein Pyrrhussieg ist nach Wikipedia „ein zu teuer erkaufter Erfolg. Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen.“ Wenn also der Mylauer Bürgermeister das ehemalige Ragnarök – Gebäude ersteigert und damit, wie der Verfasser dieses Blogs oder die „Freie Presse“ in ihrer Wochenendausgabe meint, der „Nazi-Szene einen empfindlichen Schlag“ versetzt bzw. dem Nordlicht das Licht ausknipst hat, ist m.E. dieser Vergleich schon angebracht.

    Oder anders gefragt: Was wollte man damit erreichen? War es kommunalpolitischer Aktionismus? War man sich wirklich bewußt, daß man den Rechten eine gute Möglichkeit für bissige, weil gar nicht so abwegige Kommentare bietet? Wollte man die „linke Klientel“ in Hinblick auf die kommenden Wahlen bedienen? Fragen über Fragen. Vielleicht hätte man sich ja vorher ein wenig kundig machen sollen. Es gab doch wohl schon mehr unsinnige Reaktionen von Kommunen im Zusammenhang mit dem tatsächlichen oder vermeintlichen Immobilienerwerb rechter Gruppierungen.

    Übrigens soll dieser Ausspruch auf König Pyrrhus von Epirus (319/318 – 272 v. Chr.) zurückgehen. Dieser habe nach Sieg über römische Legionen in der Schlacht bei Asculum im heutigen Süditalien 279 v. Chr. einem Vertrauten gesagt haben: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“

    Aber soweit sind wir sicher im Vogtland noch lange nicht!

    Anmerkung: Es bleibt zu hoffen, dass sie sich noch etwas ausführlicher mit der Situation in Mylau und Umgebung beschäftigen. Aber wenigstens haben Sie davon „Notiz“ genommen.

  6. 6 Netzschkauer 09. April 2009 um 12:56 Uhr

    Hallo, komm aus Netzschkau.also die nazis richten gerade ihren laden ein

  7. 7 Netschkauer 12. April 2009 um 19:19 Uhr

    Hallo, komm auch aus netzschkau. die richten gerade ein.
    sind immer 5-10 nazis da. mal sehen wenn sie aufmachen was da los ist. ich hoffe die netzschkauer machen mal was dagegen.

  8. 8 fick die rote szene 23. April 2009 um 9:58 Uhr

    ihr habt doch echt in schuss ne gehört oder seid ihr noch ganz da nicht glatt echt scheiß roten

    Anmerkung: Lerne bitte erst einmal richtig Deutsch.

  9. 9 Linkenscheuche 25. April 2009 um 9:58 Uhr

    @ Mutti
    um das Geld was andere Leute mit ihrer Arbeit erwirtschaften, hat sich dieser linke arbeitsscheue Thälmann-Verschnitt noch nie Gedanken gemacht.

  10. 10 Linkenscheuche 25. April 2009 um 10:03 Uhr

    @ Mutti

    Über Gleld welches rechtschaffende Leute mit ihrer Arbeit erbringen, hat sich dieser linke arbeitsscheue Thälmann-Verschnitt noch nie Gedanken gemacht.

  11. 11 Bamberger 17. Mai 2009 um 13:24 Uhr

    Schonmal echt gut zu hören dass sich auch in Netzschkau Widerstand rührt! Bin ab und zu aus privaten Gründen da und hab leider erst gestern von dem neuen Naziladen gehört, sonst wär ich wahrscheinlich auch mal wieder nach Netzschkau gekommen.

  12. 12 Dreckszecken!!! 23. Juni 2009 um 12:52 Uhr

    Ihr versucht irgendwas sinnvolles zu erreichen seid dem Ihr existiert und es ist noch nix dabei rausgekommen weil ihr einfach nur zu dumm seid ihr Wichser! Hauptsache den ganzen Tag am Puschkinplatz rumkacken und Bier saufen und rumpöbeln, das könnt ihr und mehr nicht! Ihr regt euch über die Nazis auf wie schlimm die sich doch benehmen und wie Feige die wären und selber Seid Ihr in Obergrochlitz ungefähr mit 25 Dreckszecken auf 20 Nazis los. Ihr seid echt das letzte ihr Spasten! Hauptsache irgendwelche Scheiße fabrizieren, das könnt Ihr, mehr nicht!!! Man hats ja auch in Dresden beim Trauermarsch gesehen, Ihr schreit da rum wie ein paar Kindergartenkinder ohne Aufsicht und die Nazis machen nix und laufen einfach ihre Route und gut. Aber die Dreckszecken, nein, die müssen sich wieder in den Mittelpunkt stellen! Und bei dem Trauermarsch ist dann auch nix weiter passiert außer das die Nazis weiter gelaufen sind und Ihr es mal wieder nicht geschafft habt. Wie immer… schon Scheiße das man alles probiert und sich trotzdem nicht rührt, ne?! Denkt Ihr echt das es die Glatzen so stört wenn der Laden zu ist? Ich auch nicht, weil da kann auch ein außenstehender kommen wie ich oder irgendjemand anderes und kauft sich irgendwo in Netschkau an der Schule ein Haus und überschreibt es einfach an die Glatzen und dann seid Ihr genauso gefickt Ihr roten Klappstühle! Weil dann ist es Privatbesitz und dort können die Nazis machen was und wie sie es wollen, schade, Ihr wichszecken. Ihr werdet es nie lernen Ihr Assis! Sagt dem grünen Haus und der Papierfabrik auf wiedersehen…

    PS: Vergesst nicht euch aufzulösen…

    MFG

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