Thüringen: NPD setzt auf Rassistische Vorurteile

Hetzkampange der Nazis trifft jetzt auch Thüringer CDU.

Auf unterstem Niveau versucht die Thüringer NPD ihren Landtagswahlkampf ein bisschen auf die Sprünge zu helfen.

Seit einigen Tagen ist Thüringens Integrationsbeauftragter Zeca Schall offenen rassistischen Anfeindungen der NPD ausgesetzt.
Stein des Anstoßes ist ein Wahlwerbeplakat der Thüringer CDU auf dem Zeca Schall neben anderen Thüringern mit Dieter Althaus abgebildet wurde. In einer von der NPD verbreiteten Hetzschrift (Pressemitteilung), wird der CDU Mann aufs übelste diffamiert und rassistische Vorurteile gegenüber Deutschen mit anderer Hautfarbe werden geschürt. Wörtlich wird er zur „Heimreise“ nach Angola aufgefordert.

Arbeit zuerst für „Deutsche“ argumentiert NPD Wahlkampfleiter Wieschke und verweist auf Hunderttausend Arbeitslose in Thüringen, die diese Arbeit genauso machen könnten wie Zeca Schall. Wieschke scheint bei seinen Ausführungen aber zu vergessen, dass Herr Schall Deutscher ist. Die Hautfarbe eines Menschen sollte nicht Maßstab sein.

Für den heutigen Tag kündigte die NPD einen Hausbesuch bei Zeca Schall an. Einem „NPD Kommando“ vor Ort erteilte die Polizei Platzverbote.

So mancher wird denken „Nichts Neues“ nur diesmal nehmen die Medien mal wieder Notiz vom alltäglichen Rassismus in Thüringen und im Rest von Deutschland, welcher von der NPD hoffähig gemacht wird.


1 Antwort auf “Thüringen: NPD setzt auf Rassistische Vorurteile”


  1. 1 jürgen hermann 12. August 2009 um 22:43 Uhr

    Ironie des Schicksals. Zeca Schall wirbt für die Partei, die seit Jahren Thüringen regiert und ein vom Bundesland gefördertes Programmm gegen Rechts ablehnt.

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