Archiv für August 2009

Naziaufmarsch in Altenburg am vergangenen Montag

Seit einigen Jahren versuchen Nazis in Altenburg einer Ostthüringer Kleinstadt den versehentlich gelösten Schuss aus einer Polizeiwaffe zu Instrumentalisieren. Hierbei wurde ein Nazi am Oberarm verletzt. Einen ausführlichen Artikel gibt es dazu bei Recherche Ost

„Flagschiff“ der NPD sucht auch Greiz heim

Am Freitag dem 14.08.09 wurde Greiz vom Wahlmobil der NPD besucht, nein nicht der hässliche blaue ehemalige THW LKW, sondern Udo Voigts persönliches Wohnmobil. Die meisten Bürger staunten nicht schlecht als aus den Lautsprechern auf diesem Vehikel die typischen Nazi Parolen ertönten. Die Straßen wurden merklich leerer. Gegen 10.00 Uhr wurde der Wahlkampf der Greizer NPD auf dem „Von Westernhagenplatz“ eröffnet. Wirklich gute Redebeiträge gab es nicht. Es wurde gehetzt gegen alles und jeden der nicht in Braune Weltbild passt. Bürger interessierten sich kaum für den NPD Stand, die meisten liefen zügig kopfschüttelnd vorbei. Mit Bier, Glatzen und Springerstiefeln lässt sich kein Bürger gewinnen aber Angst schürt man mit diesem martialischen Auftreten. Laut der örtlichen Zeitung wurde gegen den Hauptredner im Anschluss der unangemeldeten Wahlkampfveranstaltung noch Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt.
Udo Voigt wurde während des zwei Stunden dauernden Auftritts der NPD nicht gesichtet.

Thüringen: NPD setzt auf Rassistische Vorurteile

Hetzkampange der Nazis trifft jetzt auch Thüringer CDU.

Auf unterstem Niveau versucht die Thüringer NPD ihren Landtagswahlkampf ein bisschen auf die Sprünge zu helfen.

Seit einigen Tagen ist Thüringens Integrationsbeauftragter Zeca Schall offenen rassistischen Anfeindungen der NPD ausgesetzt.
Stein des Anstoßes ist ein Wahlwerbeplakat der Thüringer CDU auf dem Zeca Schall neben anderen Thüringern mit Dieter Althaus abgebildet wurde. In einer von der NPD verbreiteten Hetzschrift (Pressemitteilung), wird der CDU Mann aufs übelste diffamiert und rassistische Vorurteile gegenüber Deutschen mit anderer Hautfarbe werden geschürt. Wörtlich wird er zur „Heimreise“ nach Angola aufgefordert.

Arbeit zuerst für „Deutsche“ argumentiert NPD Wahlkampfleiter Wieschke und verweist auf Hunderttausend Arbeitslose in Thüringen, die diese Arbeit genauso machen könnten wie Zeca Schall. Wieschke scheint bei seinen Ausführungen aber zu vergessen, dass Herr Schall Deutscher ist. Die Hautfarbe eines Menschen sollte nicht Maßstab sein.

Für den heutigen Tag kündigte die NPD einen Hausbesuch bei Zeca Schall an. Einem „NPD Kommando“ vor Ort erteilte die Polizei Platzverbote.

So mancher wird denken „Nichts Neues“ nur diesmal nehmen die Medien mal wieder Notiz vom alltäglichen Rassismus in Thüringen und im Rest von Deutschland, welcher von der NPD hoffähig gemacht wird.