Greiz: Bürgerbündnis gründet sich

Seit einigen Tagen ist es nun amtlich, in Greiz hat sich ein Bürgerbündnis gegründet, das sich für Gleichberechtigung, Toleranz und Demokratie einsetzen möchte. Offiziell nennt sich der Zusammenschluss der BürgerInnen „Buntes Bündnis Greiz“.

Für das Vogtland und Greiz dürfte es wohl bedeuten, dass man sich vor allem mit dem Problem Neonazismus auseinandersetzen muss.
Dies machten auch MitstreiterInnen auf Nachfrage klar. Gewalt lehne man prinzipiell ab. Im gleichen Atemzug werden auch Rassismus, Nationalismus und Sexismus abgelehnt.

Besonders die Ereignisse der letzten Jahre und Monate, in denen es regelmäßig zu Übergriffen von Neonazis kam, scheinen den Weg für ein überparteiliches und unabhängiges Bündnis geebnet zu haben. Man suche den Dialog mit Allen, die sich den Problemen der Region stellen wollen.

Am 06.10.10 stellt sich das Bürgerbündnis im Bonhoefferhaus in Greiz öffentlich vor. Ab 19.00 Uhr wird hier zu einem Infoabend über „Rechtsextremismus“ geladen. Neben einer Diskussionsrunde mit Podium und hoffentlich vielen Interessierten wird die Doku „Die Tragödie der Provinz“ gezeigt.


1 Antwort auf “Greiz: Bürgerbündnis gründet sich”


  1. 1 rolf 01. Oktober 2010 um 13:19 Uhr

    Lachhaft, was wollen die damit bezwecken, ist doch sinnlos. Das ändert auch nichts, daß einzige was es ändert, sind die Steuergelder und die werden verpulvert. Wegen solcher Vereine, ich denke es gibt viel bessere Möglichkeiten z.B. Kinderarmut, Obdachlose, usw. habe das sehen solche Leute wie Ihr ja nicht ein.

    Anmerkung: Es handelt sich nicht um einen Verein, sondern um ein Bürgerbündnis. Also ein Zusammenschluss von Bürgern mit gleichen Interessen. Steuergelder werden hier nicht verpulvert sondern sind, wenn es denn welche geben sollte, wesentlich besser aufgehoben als bei NPD und Co. Vielleicht gehören auch Kinderarmut und Obdachlosigkeit irgendwann mal der Vergangenheit an. Doch dazu muss sich die Gesellschaft ändern und zum Beispiel Attribute wie Rassismus und Nationalismus über Bord werfen.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.