Archiv für November 2011

Ihr seid nicht vergessen

Am frühen Abend erinnerten heute 30 Menschen in Greiz an das Schicksal jüdischer Bürger der Stadt.

Jena: Interessantes aus der JG

2007 wurde in Heilbronn eine Polizistin erschossen. Die Dienstwaffe der Beamtin tauchte vor wenigen Tagen nach einem Banküberfall in Eisenach bei den zwei bereits toten mutmaßlichen Bankräubern auf. Eine dritte weibliche Person stellte sich heute der Polizei. Sie wurde mit Haftbefehl, unteranderen wegen einer Explosion in einem Wohnhaus im sächsischen Zwickau letzten Freitag, gesucht. Die beiden Männer und die Frau sollen gemeinsam in einer Wohnung des Hauses gewohnt haben. Laut Informationen der Partei „Die Linke“ sollen die drei Personen ursprünglich aus Jena stammen und in der Neonaziszene aktiv gewesen sein. Ende der 90ziger Jahre wurden die Drei vom Landeskriminalamt wegen der Vorbereitung eines Bombenanschlages in Jena gesucht. Weitere ausführliche Infos findet ihr auf der Homepage der JG-Stadtmitte.

Greiz: Mahngang am 09.11.11

Wir unterstützen den Aufruf von AUFANDHALT, Netz von Betroffenen rassistischer Gewalt.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die jüdische Bevölkerung in Deutschland Opfer der von den Nazis organisierten Pogrome. Auch hier in Greiz wurden Geschäfte jüdischer Mitbürger geplündert und zerstört, jüdische Mitmenschen, Frauen Männer und auch Kinder wurden gedemütigt, brutal misshandelt und ermordet. Wir werden am Mittwoch, den 9. Nov. ab 18.00 Uhr durch die Stadt gehen und an die Menschen erinnern, die dem Terror der Nazis und den Pogromen zum Opfer fielen. Gleichzeitig wollen wir ein Zeichen setzen gegen die aktuelle Bedrohung durch Neonazis in unserer Stadt.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, am Mittwoch, den 9. November 2011 gemeinsam den Opfern der Naziherrschaft zu gedenken und entschlossen und couragiert den Rechtsextremisten von heute entgegen zu wirken. Treffpunkt ist um 18.00 das ehemalige Tietzkaufhaus am Puschkinplatz.

Hinweis:

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.